Air2breeze
Mustagh Ata 7564 m 04. – 30.08.2002
vorgeschichte
nachdem ich ja 2001 in nepal auf m island peak war, meinem ersten 6.000er ... kam mir der gedanke, dass man vielleicht auch noch etwas höher gehen könnte. - und da ich ja kein ExtremBergsteiger bin, durfte das ziel technisch nicht zu schwer sein ... ursprünglich hatte ich eigentlich beschlossen 2002 nichts „grosses“ zu machen, sondern in den alpen zu bleiben...bzw. hatte ich auch mal gesagt, dass ich eigentlich nach dem 6.000er nichts besonderes mehr machen wollte ... das sollte eigentlich das highlight meines bersteigerlebens sein ... doch dann entschied ich mich für den pik lenin in kirgistan. - der is so ca 7.100m hoch, weiss ich grad net so genau ... näherliegend wäre vielleicht der aconcagua gewesen ... als höchster berg amerikas ... und als idealer einstieg in das ExpeditionsBergsteigen, aber ich wollte ... wenn schon ... die 7.000er grenze überschreiten ... also hab i dann die Tour beim summit-club gebucht ... und mit den vorbereitungen begonnen ... im Juli sollte es ein treffen der teilnehmer in münchen geben. ... und dann kam die HiobsBotschaft ... genau zwei wochen vor dem treffen wurde die tour storniert. grund war die AfghanistanKrise ... kirgistan lag da zu nah dran. - die deutsche botschaft hatte sich eingesetzt, dass wir ne AusnahemGenehmigung bekämen – und auch die kirgisen hatten nichts dagegen, aber die amis waren strikt dagegen, am krisenstatus für dieses gebiet was zu ändern ...
da war ich natürlich sehr enttäuscht, zumal ich eben schon vorbereitungen getroffen hatte, mit dem wandertraining begonnen hatte ... den jahresurlaub mit LG gestrichen hatte – sie war im Juli 3 wochen zuhause gewesen, wo wir ursprgl. ChamonixUrlaub geplant hatten ... und nur 1 woche mal mit susi, ihrer freundin weg gewesen ... das alles sollte nun umsonst gewesen sein?
es gab dann aber ein alternativ-angebot ... und das war der mustagh ata in china mit 7.546m noch runde 400m höher als der pik lenin ... das ganze hing aber von der zusage der teilnehmer ab ... es mussten sich genügend leute zur teilnahme bereitfinden ... und ich musste mir das auch überlegen ... 400 höhenmeter sind im bereich von 7.000 m was anderes als auf 2.000m und ich überlegte, ob ich das wohl drauf hätte ... aber letztlich sagte ich mir, dass ich ja den pik lenin auch nicht gebucht hatte, unter der voraussetzung, dass ich genau bis auf 7.100 und n paar zerquetschte hochkäme ... und 2 meter höher wie ne ausgepresste zitrone liegen bliebe ... und so sagte ich zu ... und hatte das glück, dass dann die expedition auch zustande kam ...
folgend
beschreib ich also mal, wie das so in etwa gelaufen ist ... klar, da
könnte man
n buch drüber schreiben ... aber es würde keinen
interessieren, weil der berg
im ExtremBergsteigen keine rolle spielt und auch technisch nicht schwer
ist ...
es ist „nur“ die höhe, die recht heftig ist ...
anfahrt
es ging mit ner alten tupolew von FFM nach bishkek, kirgistan. die kiste hätte dringend mal ne neue tapete nötig gehabt. war noch immer im gelsenkirchener barock von vor 30 jahren gekleidet. der flug dauert ca. 6 std. und verlief hin und zurück gut. in bishkek angekommen wurden wir bereits erwartet ... unser bus und ein unimog fürs gepäck warteten ... wir fuhren zum frühstück in ein restaurant und von da aus ins hotel ... ein MittelKlasseHotel - vermutlich ein bau aus der "grossen sowjet. zeit" ... war jedenfalls ok ... man konnte nur sehen, dass heutzutage augenscheinlich das geld für reparaturen fehlte. - nachmittags hatten wir dann zeit uns bishkek anzusehen.
in kirgistan - und das gilt auch für china - sind wir mit unseren westlichen kenntnissen hoffnunglos aufgeschmissen ... wer kann schon kyrillische oder chinesische schrift verstehen ... oder gar die landessprachen sprechen ... man ist also auf leute angewiesen, die englisch sprechen ... und die gibt´s auch - nur nicht so häufig wie im westen. – einer aus unserer gruppe konnte etwas russisch ... er unterhielt sich schon mal mit gulsana, unserer kirgisischen verbindungsfrau, auf russisch.
bishkek fand ich für ne hauptstadt etwas zu ruhig ... jedenfalls nach westlichen masstäben ... dafür ist sie gemessen an der einwohnerzahl, die wohl so bei 360.000 liegen soll ... flächenmässig sehr gross. - wir waren in der city und haben uns halt den üblichen kram, wie denkmäler, bauwerke ... angeschaut ... abends wurde noch das material gecheckt ... insbesondere zelte und kocher ... kartuschen ... das war eine sache, die mir sehr wichtig war ... hatte ich doch am island peak ein zelt mit defektem reissverschluss ... wenn so was im schneesturm auf 6.800 m höhe passiert ... na besten dank!
von bishkek gings dann am nächsten tag nach naryn ... ebenfalls noch in kirgistan gelegen ... mittlerweile hatten wir schon bekanntschaft mit unserem bus gemacht ... ich hab ihn schalkebus getauft ... weil er blau-weiss war. - für ne stadtrundfahrt war der sicher ganz ok, aber für tagestouren eher nicht ... er sprang schon kaum an, rappelte ziemlich und stank bisweilen scheusslich nach benzin ... unser gepäck reiste nun im unimog hinter uns her...
die strassen nach naryn sind insgesamt ganz ok ... da es aber ordentlich bergauf ging ... hätte man tw. neben dem bus hergehen können - so langsam war der ... zu allem überfluss erlitt er dann auch noch einen MotorSchaden, der uns zu einer ca. 2 stündigen pause zwang ... der fahrer konnte das problem aber beheben...wobei böse zungen behaupteten::: weil er es schon vorher kannte, da es auf jeder fahrt auftritt ... gegen abend ging unserem bus dann endgültig die puste aus ... er lief wohl nicht mehr auf allen töpfen und an jeder kleinen kuppe dachte man, es wäre zu ende und wir müssten schieben. - in naryn kamen wir sehr spät an ... waren ca. 300 km fahrt dorthin, aber wir haben sicher 12 -14 std. dafür gebraucht. - übernachtet haben wir in einem "sporthotel" ... war sowas wie ne jugendherberge ... sehr nette leute – wie überhaupt die menschen in kirgistan allgemein freundlich und sympathisch sind ... die hausherrin sprach sehr gut deutsch und war erstaunt, wie mangelhaft unsere literarischen kenntnisse der hohen deutschen literatur waren ...
am nächsten tag war unser schalkebus wieder genesen ... die fahrer hatten nachts was dran getan ... weiter gings nach kashgar in china ... eine völlig unberechenbare etappe - je nach lust und laune der chinesichen zollbeamten ... die strasse war nun unbefestigt und es gab links und rechts so gut wie nichts, ausser natur ... dann kommt irgendwann ein „schöner“ langer grenzzaun ... der früher wohl auch mal strom geführt hat ... und dann kam irgendwann der 1. von 5 CheckPoints ...
da gibt´s eigentlich nicht viel zu zu sagen ... ist aber wohl ähnlich der ExDDRGrenze ... die chinesen sollen bisweilen auch sehr schikanös sein ... wir hatten aber glück. - allerdings mussten wir einmal unser ganzes gepäck zur kontrolle ausladen ... und ein weiteres mal ... zum umladen vom kirgisischen unimog in den chinesischen bus. - gepäck hatten wir sicher ca. 700 kg - also 2 grosse säcke + handgepäck je person ... zuzüglich unserem gruppengepäck.
tun wir mal so, als wären wir nun in china:-) ... die grenze lag hinter uns und wir fuhren nach kashgar ... die strasse dorthin war schon recht unglaublich ... überall entweder kaputt oder sowieso schon im bau ... alles sehr staubig ... ich hatte ne regelrechte staubschicht auf meiner hose, obwohl wir ja im bus sassen ...
in kashgar hatten wir wieder ein hotel ... etwas besser als das in bishkek ... wobei mir persönlich die hotels egal sind ... ich würd eh ein zelt vorziehen ... gewöhnungsbedürftig wurde nun das essen: zum frühstück gab´s schon so sachen wie gemüse, die ich eigentlich lieber abends esse ...
am nächsten morgen gings dann wieder weiter richtung subasch ... nach 2 std. fahrt kamen wir auf den karakorum highway ... eine wirklich fantastische, aber auch unglaublich baufällige strasse ... sie windet sich durch eine art natürlicher schlucht - nur viel breiter ... inmitten dieser schlucht fliesst das gebirgswasser der hohen berge ab ... der rhein etwa ist dagegen eher schmaler – führt aber zu der zeit, wo wir durch die schlucht fahren, zumindest mehr wasser als diese (zum glück) ... ende des winters sieht das allerdings anders aus ... und führt durch das viele schmelzwasser und starke regenfälle zur zerstörung der strasse durch hangabbrüche oder unterspülungen. - uns kamen ernsthafte bedenken bzgl. unserer rückreise ... an einer stelle war eine brücke einfach aus der strasse geschwemmt und lag 50 m tiefer ... als hätte sie ein kran dorthin versetzt ... einfach irre, die gewalt des wassers. - ich hab den highway die "strasse der wunden" getauft ... und später bei einem tag aufenthalt im lager III habe ich einen text mit diesem titel verfasst – aber leider nicht beendet ... müsste ich mal überarbeiten, aber dafür fehlt mir im „deutschen tiefland“ die musse ... die landschaft entlang des highways ist fantastisch und man schraubt sich bis subasch auf ca. 3400 m hoch.
in der nähe von subasch liegt der kara kul see ... hier übernachteten wir in yurten ... irgendwie konnte ich überhaupt nicht schlafen ... und hätte mal wieder viel lieber im zelt gepennt ... auch ne erste eingehtour auf ca. 4000 m hatten wir nachmittags noch gemacht ...
mittlerweile hatte man sich innerhalb der gruppe schon etwas kennengelernt und ich verstand mich auf anhieb excellent mit alli ... lebensgefährtin unseres guides, luis ... wir hatten uns verschworen, den gipfel gemeinsam zu schaffen ... und um das zu unterstreichen, beschlossen wir ... sollten wir den gipfel erreichen ... im see baden zu gehen. olli, ein weiterer teilnehmer schloss sich uns an ... (hinterher wurde leider nix draus, da wir am see leider nicht mehr anhielten ... was aber ursprünglich geplant gewesen war ... wir hatten das badezeug schon im tagesrucksack ... und ersatzweise beschloss ich spontan, geld für die kinderkrebshilfe zu spenden ... ein plan, der aber auch nochmal umgeworfen wurde ... eine andere - eigene - geschichte...)
am nächsten morgen gings dann noch etwas weiter mit dem bus hinauf ... und dann wurde unser gepäck auf kamele umgeladen und wir "marschierten" ins BaseCamp.
besteigung
im BaseCamp waren unsere zelte schon errichtet und wir brauchten sie nur zu beziehen ... 2 mussten wir noch aufbauen ... meins und ein materialzelt ... ich hatte beim aufstieg etwas getrödelt und kam mit luis und bernd als letzter an ... im BC wurden wir gleich sehr freundlich von den kirgisen begrüsst, die dort das sagen hatten. - sehr schnell hatte ich kontakt zu sergey ... ein "bombentyp" und ein echter HeartToHeart ... als ich mir kaffeewasser holen wollte, lud er mich gleich zum kaffee ins küchenzelt ein und wir plauderten ... und einmal als ich kopfschmerzen hatte ... fragte ich ihn um rat ... er bot mir wodka in den kaffee an...als ich ablehnte ... weil ich vor der besteigung keinen alkohol trinken wollte ... hatte er ein mittel, dass immer hilft::: und zeigte mir grinsend eine axt ... wir lachten herzlich darüber ... den rest dieses tages war ruhe angesagt ... und am folgetag gab es einen tag für die organisation unseres aufstiegsgepäcks.
am 2. tag im BC stellten sich bei mir dann kopfschmerzen ein ... das lag zum einen an der höhe ... aber auch an meinem verspannten rücken ... die fahrt im bus war scheisse ... zumal man ziemlich unbequem und ungesund sass ... und mein rücken ja leider - trotz der tägichen gymi - nicht der strabilste ist ... na ja, als wir dann das erstemal ins CI aufstiegen, überlegte ich ... ob ich überhaupt mitgehen sollte ... aber in CI angekommen änderten sich meine kopfschmerzen überhaupt nicht ... während nun die meisten dort ober kopfschmerzen bekamen, waren meine stabil. - das bestärkte mich in der annahme, dass wirklich auch der rücken seine rolle dabei spielte ... wir brachten also leichtes persönliches gepäck hoch und stiegen dann wieder ab ... und pennten im BC ...
am nächsten tag wollten wir eigentlich wieder mit schwerem gepäck zu CI hoch ... über nacht hatte es jedoch geschneit und wir mussten einen tag zwangspause einlegen ...
am folgetag schafften wir dann mit eseln das gruppengepäck nach CI hoch ... genauer gesagt::: liessen es hoch schaffen. - wer wollte, konnte auch sein schweres persönliches gepäck tragen lassen ... oder selbst tragen. ich hatte immer noch kopfschmerzen (hab noch nie so oft kopfschmerzen gehabt, wie auf dieser reise) ... hatte aber den ehrgeiz ... mein persönliches gepäck selbst hochzutragen ... klappte auch ganz gut ... obwohl der rucksack ziemlich schwer war ... - alli, zu der ich mittlerweile einen immer besseren draht hatte, hatte einen ganz schlechten tag erwischt ... und wir machten uns mal wieder mit handabklatschen klar, dass WIR BEIDE DAS (gemeint war immer der Gipfel) zusammen schaffen ... da es mir eh nicht um schnelles tempo ging ... gingen wir gemeinsam am ende der gruppe und schön langsam ... hat spass gemacht, und uns noch mehr verbunden ... hinzufügen muss ich, dass ich mich in fragen des tempos ohnehin immer sehr zurückhalte ... einfach um kraft zu sparen. - es gibt immer wieder leute, die losrennen wie speedy gonzales ... und dann später dafür bezahlen ... diese erfahrung machten auch teilnehmer unserer gruppe ...
weiter oben dann stellte sich raus, dass horst, ein 59jähriger ganz erhebliche probleme hatte. luis war bei ihm geblieben ... sonst wär er wohl nicht auf CI angekommen ... sein rucksack hing ihm schräg von der schulter ... einfach unglaublich ... und er musste alle paar meter stehen bleiben, obwohl wir auf „nur“ 5.400 m zum C1 unterwegs waren ... aber horst war wohl auch schon mal höhenkrank ...und hatte mglw. nun vermutlich eher ein psychisches als ein konditionelles problem ... ich hatte zuvor grad von horst eher einen starken physischen eindruck gehabt ... er war bis vor ein paar jahren noch c-lizenz radrennen gefahren ... und wer das gemacht hat ... der kann auch kämpfen und beissen ...
so landeten wir also im CI ... um dort erstmals zu übernachten. - meine kopfschmerzen waren zwischenzeitlich verschwunden und ich hatte meine gute form wieder.
tags drauf gingen wir bei schönstem wetter erstmals auf CII ... das war allerdings eher ein fiasko für mich ... ich war am abend froh, wieder unten auf CI zu sein ... es war sehr heiss gewesen und ich war etwas dehydriert ... was mir allerdinngs eine grosse lehre war und seitdem auf all meinen touren nicht noch mal passiert ist ... andere teilnehmer haben derartige versäumnisse meines erachtens später den gipfel gekostet ...
ich will das nun mal ein wenig abkürzen::: das prinzip ist immer::: go high – sleep down. man bringt also zunächst immer material hoch zum nächsten lager ...und steigt wieder ab - schläft auf der niedrigeren höhe ... dann geht man wieder hoch und bleibt oben...usw...
so erreichten wir (5 von 11 + luis als guide) am 23.08. den gipfel ...
ein absoluter höhepunkt in meinem leben ... diese erfahrung möchte ich nicht mehr missen ... und sie ist all die vorbereitung und den kraftaufwand wert gewesen ... es ist manchmal schon sehr anstrengend::: immer wenn wir material aufs nächst höhere lager gebracht hatten, brauchten wir tags drauf einen ruhetag ... da war ich schon recht fertig ... und dabei gehörte ich ganz sicher zu den stärksten in unserer gruppe ... auch wenn´s nun etwas stinkt...
diese ruhetage sind ... wie auch zwangspausen durch schlechtes wetter ...und die hatten wir auch ... nicht der reine spass ... da hockt man z. b. auf 6.800m höhe im zelt. draussen ist´s kalt und es schneit ... man kann nur unbequem sitzen oder liegen ... und dann kommt da noch eine lange eiskalte nacht ... wir haben z. b. insgesamt 3 mal auf lager 3 auf 6.800m übernachtet ... wenn man weiss, dass man sich bereits ab einer höhe von 5.300m nicht mehr erholt, ist das absolut kein spass ... kann schon mal sein, dass man die ganze nacht wach liegt ... von erholung kann da keine grosse rede sein...
ansonsten ist man sehr viel damit beschäftigt ... schnee zu schmelzen und wasser zum trinken und für das essen zu kochen ... wenn 3 personen genügend trinken wollen, läuft der kocher eigentlich immer ... ich teilte mit alli und luis auf den hochlagern das zelt ... und wir hatten eine absolut gute gemeinschaft ... ich fühlte mich irgendwie verstärkt fürs wasserkochen zuständig, weil luis ja eh als guide schon viel am hals hatte ... und weil mir sehr bewusst war, wie wichtig trinken in der höhe eben ist ... das lief in anderen zelten tw. nicht so gut ... wenn man nach ankunft auf dem lager erschöpft ist und erstmal ne runde schlafen will, dann rafft man sich später umso schlechter zum kochen auf ... denn erstens fühlt man sich ja trotzdem nicht wie neugeboren ... und es wird dunkel und kälter, was die sache nicht einladender macht ... hier sind also selbstdisziplin und konsequenz angesagt ... und erst nach getaner arbeit ist gut ruhn ...
der abstieg vom lager 3 erfolgt direkt ins BC ... ne sehr harte geschichte, da man ja das material der tieferliegenden camps mitnehmen muss ... im BC hab ich meinen rucksack mal gewogen::: er hatte fast 25 kg ... ich konnte den rucksack im stehen nicht aufnehmen ... musste mich dafür hinknien ... das war voll die scheisse ... ausser mir trug nur jörg einen derartig schweren Rucksack ... und seiner war noch schwerer, weil er auch noch seinen anteil am gruppengepäck trug ...ich hatte aber bernd an meiner seite. er hatte sein gepäck einem einheimischen gegeben, der es für ihn trug ... so kamen wir als letzte zurück ins BC, wo uns victor, der chinesischse "verbindungsoffizier" schon am fuss des bergs mit tee entgegenkam ...
bernd & bernd ... wir haben uns unterwegs gut unterhalten ... mit bernd verbindet mich eine art seelenverwandschaft ... wir denken ziemlich ähnlich und haben auch ähnliche ansichten ... wir waren auch vorher schon einmal gemeinsam als letzte ins BC abgestiegen und hatten uns sehr viel Zeit gelassen und unterhalten ...
letztlich hatten wir auch grosses glück mit dem wetter::: vor dem gipfeltag mussten wir einen tag zwangspause machen, weil das wetter zu schlecht war ... ich hab dann zu my BIG CEO gebetet ... er möge uns gutes wetter schicken ... das klappte dann auch ...man sieht::: ohne my BIG CEO geht wirklich nix ... ansonsten wär uns das essen knapp geworden. - wenn wir am 23.08. den gipfel wieder nicht hätten angehen können ... hätten wir den 24.08. noch als weiteren reservertag gehabt ... aber eben nichts mehr zu essen ...
für diesen fall hatte ich für mich überlegt, dass ich am 23.08. ... wenn das wetter es irgendwie zugelassen hätte ... nochmal zu lager 2 abgestiegen wär, um mir was zu essen zu holen ... um dann evt. am 24.08. einen gipfelversuch zu unternehmen. – luis wäre da mitgegangen ... und ich denke, für alli hätten wir was mitgebracht ... sie war (und ist) ja ein HeartToHeart ... und das von Luis – eben ihr partner – sowieso ... die anderen hatten auf diese version keinen bock mehr ... sie wären wohl abgestiegen ... da machte sich irgendwie schon der lagerkoller breit ... aber dagegen bin ich wohl ziemlich resistent ... bei mir ist das irgendwie anders:::
ich bin in dieser hinsicht psychisch vielleicht abgehärteter ... wenn ich zwar auch sonst eher ein warmduscher bin ... die frage des vorzeitigen abstiegs hat sich mir nie gestellt. - schliesslich bin ich dahingefahren ... um AUF den gipfel zu kommen ... ich bin da im lager - auch nach ein paar tagen - ziemlich relaxt. - liegt vielleicht am ausdauertraining. da bin ich auch immer auf denselben strecken unterwegs und lasse meine gedanken schweifen ... ganz ähnlich ist das auch im HighCamp ... und schliesslich wollte ich wie gesagt AUF DEN GIPFEL! ... und wenn ich da was unversucht gelassen hätte ... hätte ich mich hinterher schwer geärgert ... hinzu kommt, dass ich mir meiner stärke schon bewusst war ... ich wusste, dass ich durchaus noch mit leichtem gepäck hätte nach lager 2 gehen können ... um dort nahrung zu holen ... ohne dass ich alle kraft für den gipfelanstieg am nächsten tag eingebüsst hätte ... ob ich´s wirklich geschafft hätte, weiss ich nicht ... aber versucht hätt ich´s jedenfalls ...
dann, wieder im BC mussten wir material kontrollieren und haben ein bisschen gefeiert ... die wetterlage war gut ... so dass wir uns über unsere heimfahrt keine allzu grossen gedanken machen mussten. – zuvor sass mal eine gruppe eine woche im BC fest, weil der karakorum highway nach kashgar unpassierbar war ... einen rest davon haben wir auf der rückfahrt noch erlebt ... die strassse war an einer stelle über ca. 50 m heftig überflutet ... in deutschland wäre kein busfahrer DA hergefahren ... im gegensatz zur hinfahrt reiste unser schweres gepäck auch nicht mit im bus, sondern im LKW hinter uns her ... und das aus gutem grund, wie wir schnell sehen sollten ... die strasse war teilweise in bedenklichem zustand - und ein überladener bus hätte hier wohl erst recht die flügel gestreckt ... aber die chinesen wussten wohl sehr gut, was geht - und was halt nicht ...
SERGEY
zu sergey, meinem russischen freund, gibt es noch spezielles zu berichten:::
einmal trafen wir ihn auf dem rückweg von lager 3 in schlechtem wetter ... er wollte den gipfel erklimmen ... wie wir auch ... und da im BC gegen ende der saison nicht mehr viel los war, war die gelegenheit günstig. aber genau da stellte er fest ... dass jemand (vermutlich die chinesen aus dem forschungsteam im BC) sein zelt und material gestohlen hatten. – wir nahmen ihn mit in unser zelt auf lager 2, bis das gröbste unwetter vorbei war ... und luis bot sergey die nutzung aller unserer ressourcen auf den verschieden hochlagern an ...
als wir an unserem gipfeltag wieder runterkamen ... kam mir so gegen ca 16:30 uhr auf etwa 7.300 m höhe jemand entgegen, der noch (eigentlich viel zu spät) richtung gipfel hochging ... plötzlich ein grosses HALLO BERND schon von weitem ... das war sergey ... unglaublich der typ! ... er war noch zum gipfel unterwegs ... und zwar von lager 2 aus gestartet ... was 1400 höhenmeter auf und ab bedeutete ... zwischendurch hatte er sich wohl mal aufs ohr gehauen und es ging ihm gut ... nur fehlte ihm wohl flüssigkeit ... ich gab ihm meine reste ... da ich es nicht mehr weit nach unten zu CIII hatte ...
viel später ... ich denke, es wa so 19:30 uhr ... keuchte und kotzte es vor unserem zelt ... das war wieder sergey, der auf seinem rückweg an unserem zelt vorbeikam ... er fragte, ob wir was zu trinken hätten ... wir hatten selbst kaum was ... da wir uns alle derart kaputt fühlten, dass das mit dem wasserkochen ausnahmsweise noch nicht geklappt hatte ... der hauptwasserkocher in unserem zelt war gewöhnlich ich ... weil mir das trinken ... wie gesagt ... ausserordentlich wichtig war und luis meist organisatorisches zu erledigen hatte, wobei ihn alli unterstütze ... aber ich hatte so starke kopfschmerzen, dass ich mich zunächst auch nicht aufraffen konnte, den kocher anzuwerfen ... so konnten wir sergey nur eine tasse tee geben ... weil wir selbst nichts hatten ... die trank er und verabschiedete sich dann röchelnd und mehr kotzend richtung CII ... nicht allerdings ohne zu fragen, ob er schon mal was von unserem material mit runternehmen sollte ... da hab ich meinen „hut“ vor ihm gezogen...
sergey ist schon ein klasse typ ... grundehrlich ... offen und geradeheraus - elementar und basic ...herzlich und zuverlässig ... solche typen mag ich ... leider sind sie aber eher selten, was man spätestend merkt, wenn´s mal „drauf ankommt“ ... das hat mir an sergey jedenfalls sehr gut gefallen. – so hab ich ihm am ende der tour viel von meinem material geschenkt. – auf der heimfahrt hatten wir die BCCrew dann mit im bus, weil die saison im BC zu ende war ... und das BC abgebaut wurde. die letzte nacht bauten die krigisen alles ab und ich sass noch lange mit sergey und sascha, unserem koch, im zelt ... wir haben die russische und deutsche geschichte und politik in englischer sprache aufgearbeitet. - in kashagar hatten wir 2 abende, wo ich mit sergey ebenfalls sehr viel gesprochen habe ... er ist wohl auch ein sehr starker bergsteiger ... sein traum ist der K2 ... der zweithöchste und schwerste 8000er ... die eigentliche herausforderung für wirklich gute bergsteiger ... hans kammerlander ... sicher einer der besten - vielleicht der beste - höhenbergsteiger derzeit ... hat wohl 4 versuche gebraucht, bis es endlich geklappt hat. – mein herz würd einen luftsprung machen, wenn ich eines tages ne karte von sergey von einer erfolgreichen K2-besteigung bekäme.
ich hatte sergey noch versprochen, ihm mein zelt aus deutschland nach kirgistan zu schicken ... wenn es nicht zuuu teuer wäre. das hat dann auch geklappt ... eine russin in meiner nachbarschaft kannte auf nachfrage einen relativ preiswerten und zuverlässigen postweg nach kirgistan. - die „gelbe post“ kann man für sowas vergessen ... das porto für ein 7kg paket betrug ca. 21€ ... das paket war allerdings fast genau ein halbes jahr unterwegs ... aber ich bekam ein foto der übergabe mit einer sofortbildkamera geschossen, wo sergey und sascha, unser koch, mit dem zelt stehen und mir zuwinken ...
Einen schönen nachschlag gibt´s auch noch: als ich erfuhr, dass mein freund cédric 2003 die tour zum mustagh machen würde ... und dass sergey wieder im BC sein würde, gab ich ihm einen brief und ein geschenk für sergey mit ... er hat sich sehr drüber gefreut ... und cédric brachte mir wiederum geschenke von sergey mit ... darunter ein trachtenhut aus kirgistan
... ein paar lustige filzpantoffeln ...
... und zwei sehr schöne grahmte fotografien im grossformat ...
... die cédric auf dem rückflug ghütet hat wie seinen augapfel ...
... cédrics expedtionsverlauf war weniger gut als meiner ... ich bekam eine karte, auf der er mir sicher 10 punkte schrieb, die scheisse gelaufen waren und der einzige uneingeschränkt positive punkt war auch bei ihm::: SERGEY !!!
natürlich kann man noch viel mehr schreiben ... und es gibt noch viel mehr details ... z. b. die berichte unserer ärztin corinna ... sie war als teilnehmerin dabei ... nicht als ärztin ... und sie hat mal von 90% verbrannten patienten erzählt hat ... schrecklich, kann ich nur sagen ... aber das hat ja wirklich nichts mit der besteigung zu tun ...
ach ja ...
ach ja ... gepinkelt haben wir nachts bei schneesturm in den hochlagern natürlich nicht draussen, sondern im zelt ... rein in die pinkelpulle ... auch die frauen natürlich ... allerdings war meine „weithalsflasche“ mit einem liter etwas zu klein ... die 2. ladung passte manchmal nicht ganz rein ... und wenn ich erstmal weiss, da is noch was in der blase ... dann bin ich früher oder später auch fällig ... und bei –20 grad und wind den warmen schlafsack (ähm – manchmal war der auf 6.800 m gar nicht SOOO warm) zu verlassen ... um zu pinkeln ...das is net wirklich lustig ... obwohl man dabei manchmal ein schönes naturerlebnis draussen hatte ... z. b. bei vollmond.
ach ja ... das zelt teilte ich in der höhe immer mit luis und alli ... eigentlich wollte ich es mit jörg und olli teilen ... aber dann hat alli mich gefragt ... und da konnte ich nicht nein sagen ... sie wollte nicht mit irgendwem ins zelt ... und da das mit uns so gut passte und wir uns sehr gut kennengelernt hatten ... war ich dann wohl das kleinste übel, wie´s scheint. -hihi ... jedenfalls hab ich mit jörg, der mich vorher gefragt hatte, gesprochen ... und er hat´s verstanden und war mir nicht böse ...
ach ja ... die schilderung technischer schwierigkeiten fehlt, weil es keine gab ... der berg ist ... so wie wir ihn vorgefunden haben ... technisch ohne schwierigkeit ... anspruchsvoll sind aber doch die konditionellen anforderungen ... 5 von 11 teilnehmern haben den gipfel erreicht. - den gipfelanstieg mussten wir durch neuschnee spuren ... dabei hat luis die hauptarbeit geleistet ... und erst als er wirklich schwierigkeiten bekam, haben jörg und ich ihn abgelöst ... die letzten 100 höhenmeter bin ich dann alleine gewesen ... und hab ... ohne es zu wollen ... als erster den Gipfel erreicht ... weil einfach alle anderen zunehmend langsamer wurden ... die letzten kamen erst ca. eine halbe stunde später hoch ... dadurch hatte ich auf dem gipfel relativ viel zeit ... das wetter war gut ... es gab zwar viele wolken, die aber über der ebene zwischen tien shan und pamir lagen...
im übrigen...
Im übrigen hab ich immer gemerkt, dass ich reserven hatte ... wobei ich mich normal immer ganz hinten in der gruppe aufgehalten habe ... wenn aber andere auf ihren stöcken gestützt standen und keuchten, ging es mir noch ganz gut. - meine vorbereitung zuhause ... die ich sehr ernst genommen habe ... hat sich also gelohnt ... für einen 8000er würde ich nichts anders machen ... von daher eine wertvolle erfahrung...
beim aufstieg auf CIII haben wir mal anfangs ziemlich rumgegammelt ... und uns schwer getan, weil die sonne knallte ... viel neuschnee lag ... und das gehen in den schneeschuhen ätzend war. - der erste hang war gleich sehr steil ... der schnee war tief und die spur für schneeschuhe schlecht ... wir zogen die schneeschuhe aus ... dann wieder an ... es war einfach zum kotzen ... und dann sagte ich mir::: wer regiert hier eigentlich: mein kopf oder meine beine? - und dann bin ich losgezogen ... dieses eine mal war ich (ausser bei der gipfeletappe) weit vorne und war fast eine Stunde eher auf CIII als die restliche gruppe ... der kopf und die psyche sind sehr entscheidend für solchen leistungen ... und da wusste ich auch, dass ich mir von der fitness her keine sorgen machen musste ...
die hochlager waren übrigens auf 5400 --> 6100 --> 6800 ... und wir haben allein schon 3 mal auf C3 übernachtet ... was nicht unbeingt der reinen lehre entspricht ...
und danach ...
war ich sowas von platt ... ich kam mir vor als hätte ich luft in den muskeln ...und das gefühl hielt noch bestimmt 2 wochen intensiv an und wurde dann langsam besser. - ich hab erst eine wochen nach meiner rückkehr wieder das erste mal auf dem rad gesessen ... und wer mich kennt, weiss, was das heisst ... und in form bin ich danach bis zum jahresende nicht mehr wirklich gekommen. lange zeit hab ich mich immer noch auf dem rad gequält und dachte immer wieder ... ich würd mal runterfallen –hihi ... auch den anderen teilnehmern ging´s ähnlich ... wie ich dann auf nachfrage erfuhr ... der aufenthalt von über 10 tagen in mehr als 5.400m höhe ... davon allein 3 tage auf 6.800m hatte einfach sehr viel kraft gekostet ... das hab ich in china nicht gleich so gemerkt ... aber als ich wieder daheim war umso mehr...
und was nun kommt ...
nun gehen die träume in richtung 8000. - ich hab mich mit luis und alli sehr gut verstanden. kennzeichnend war die gemeinsamkeit, mit der wir unser ziel erreichen wollten ... wir haben immer gesagt::: "wir schaffen das" ... das mit dem kara kul see hat ja leider nicht geklappt ... da wir am Rückweg dort nicht mehr gehalten haben ... und als ausgleich dafür sponsor ich nun nicht wie oben geschrieben die Kinderkrebshilfe ... sondern das buch einer jungen künstlerin ... luis hab ich zum thema 8.000er interviewt ... er meinte, ich könnte auf jeden fall einen 8.000er versuchen ... ich hätte eine realistische chance ... so wie er mich kennengelernt hätte ... meine Voraussetzungen schätzte er als sehr gut ein ... und luis wusste, wovon er sprach - er hatte bereits den cho oyu geführt und ist der beste bergführer, den ich mir vorstellen kann. zudem auch mit pefekter übersicht über die gesamte organisation eines solchen unternehmens... klar::: konditionell kann man wohl als arbeitender mensch für die vorbereitung nicht mehr tun, als ich es tue ... und auch das Wintertraining auf dem rad ... das vom Wetter her manchmal sehr hart sein kann ... ist sicher eine gute Vorbereitung ...
so sind wir auf die idee gekommen ... wenn überhaupt ...dann einen "leichten" 8.000er zu machen ... da ShishaPangma noch leichter ist als der Cho Oyu - und weniger hoch - und wie luis sagte viel rhythmischer zu gehen ... tendierte ich zu shishaPangma ... darüberhinaus kann man den auch mit ski besteigen ... und das wär was für alli ... da ich zudem nicht den ehrgeiz habe, einen schweren 8000er zu machen - und auch nicht unbedingt einen besonders hohen mach muss - oder einen aus den Top 10 ... sondern nur die 8.000erGrenze "knacken" möchte ... scheint mir ShisaPangma am geeignetsten ... ich hab schon gehörigen respekt vor der höhe bekommen ... vielleicht gerade, weil bei uns alles gut geklappt hat ... ich hab aber auch ein gefühl dafür bekommen, wie es sein kann, wenn auf einmal mal tagelang scheisswetter herrscht ... z. B. auf CIII auf 7.000m Höhe - Oh, Oh, Oh !!!
besser den gipfel der ShishaPangma erreicht als den Cho Oyu bei 8.100m abgebrochen;-) ... für ShishaPangma gab es in unserer gruppe vom Mustagh Ata u. u. mehrere interessenten ... darunter sicher 3 ernsthafte gipfel-kandidaten und zudem auch nette menschen ... mit cédric wären es dann schon 4 ... eine gute basis für das zustandekommen einer solchen expedition ... klar, dass das erstmal nur träume waren ... für einen 8.000er muss einfach sehr, sehr viel passen ... aber man kann´s ja zumindest mal festhalten und im gespräch bleiben ***grenzen gibts nur im kopf, sag ich immer***... und mit luis als führer ... das fänd ich auch sehr gut ... er hat wie gesagt schon mal den Cho Oyu geführt ...l uis, ein supertyp mit sehr viel erfahrung ...
na ja, aber nochmal::: das waren erstmal träume...vor allem muss die gesundheit TOP sein ... und die Kondition darf nicht wesentlich schwächer sein als meine für den Mustagh Ata war – eben excellent ... das beutet viel arbeit und trainingsfleiss ... hinzu kommt, dass man 1. ne menge geld investieren muss...die reine buchung beim summit-club kostet schon um die ca. 8.500€ ... hinzu kommt spezialausrüstung nur für eine solche tour ... wie eben ThermoSchuhe ... die allein schon ca. 600€ kosten und n daunenanzug ... usw ... ein weiterer aspekt ist die erforderliche zeit ... ohne goodwill des arbeitgebers geht da in aller regel auch nichts ... und in meinem fall muss auch meine gegenüber, gelli, zustimmen (hat sie dann zuhause spontan getan – VIELEN DANK, GELLI!) ... man braucht laut geplantem expeditionsverlauf 52 tage ... und da das basislager auf 5700m höhe liegt ... also schon in einer höhe ... wo der mensch sich nicht mehr erholt ... ist es anzuraten ... vorher noch ne woche trekking in nepal zu machen...um sich langsam an die höhe zu gewöhnen ... sonst kann es passieren, dass man schon im basislager höhenkrank wird ... und dann ist die reise zu ende ... also kann man mit ungefähr 2 monaten freizeit rechnen ...
So, das war also mal was zu meiner MustaghExpedition ...