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Maiti Nepal - ChildSponsoring


"Maiti" ist nepali und bedeutet::: "Haus der Mutter"
maiti
nepal kämpft gegen menschenhandel, verschleppung und den
sexuellen missbrauch von kindern in nepal... betroffen sind
jährlich 10 - 15.000 kinder, überwiegend mädchen - und
insgesamt sind bereits millionen von kindern dem verbrechen zum opfer
gefallen. täter sind menschenhändler, die die
kinder verschleppen und zumeist nach indien in dortige bordelle
verkaufen, wo sie zur prostitution gezwungen werden. - in einem armen
land wie nepal ist der menschenhandel zu einem lukrativen geschäft
geworden... umgerechnet bis zu ca. 1.300 bekommt ein
menschenhändler für ein nepalesisches mädchen...das
durchschnittsalter der mädchen liegt zwischen 12 und 16 jahren...
das jüngste von maiti gerettete mädchen war 7 jahre alt. -
die zwangsprostitution geht einher mit anwendung von gewalt, folter und
einsatz von drogen, mit denen die mädchen gefügig gemacht
werden...ca. 80% der opfer sind HIV infiziert, weil keinerlei
schutzmassnahmen beachtet werden...
Maiti wurde 1993 von Anuradha Koirala gegründet und hilft kindern
und jungen frauen, die sonst niemanden mehr haben...also obdachlosen
kindern, waisenkindern, vergewaltigten kindern und jungen
frauen...sowie opfern von missbrauch und gewalt...aber maiti
bekämpft nicht nur die folgen, sondern auch die ursachen durch
gezielte präventivprogramme... so gibt es informationszentren, die
über die falschen versprechungen der menschenhändler
aufklären... aufklärungskampagnen über das organisierte
verbrechen... und an den landesgrenzen zu indien gibt es stationen, in
denen
rückkehrende kinder aus indiens bordellen aufgefangen und betreut
werden... ebenso potentielle opfer aufgespürt und vor dem
drohenden unheil
bewahrt werden...
wenn solche kinder und junge frauen nach nepal zurückkehren...dann
kann man sich leicht ausrechnen, welche chancen sie haben, wenn sie
dort niemanden haben, der ihnen hilft... sie haben keine familie, keine
arbeit...können oft nicht lesen und schreiben ...und sind somit
ein leichtes opfer für erneute verbrechen... und diesen
mädchen und jungen frauen hilft maiti... sie bekommen bei maiti
ein neues zuhause, betreuung und menschliche wärme, eine
schulische ausbildung und somit die chance, eines tages ein
selbstständiges leben jemseits der kriminalität führen
zu können...
...und die hölle ihrer
kindheit hinter sich zu lassen...
wie
finanziert sich Maiti???
Maiti finanziert sich aus spendengeldern von verschiedenen
organisationen und privatpersonen... wenn man bedenkt, dass die
lebenshaltungskosten in einem land wie nepal weit unter denen eines
hochlohnlandes wie deutschland liegen, kann man nur unterstreichen,
dass j e d e r euro hilft... es gibt die möglichkeiten,
einzelspenden zu machen, aber über maiti selbst auch
KinderPatenschaften zu übernehmen...

KinderPatenschaften
-
dabei gibt es zwei arten von patenschaften::: eine einfache
patenschaft und eine umfassende patenschaft. beide arten von
patenschaften umfassen:
- monatliche schulgebühren -
- jährliche schulgebühren -
- schulbücher und andere materialien -
- schuluniform -
darüberhinaus schliesst die umfassende patenschaft folgendes ein:::
- essen -
- kleidung -
- übernachtung -
- medizinische versorgung -
eine einfach patenschaft kostet derzeit (2006) 300 USdollar. eine
umfassende patenschaft 750 USdollar im jahr. - weitere informationen
findet man im internet auf der homepagge von maiti nepal, die man sehr
leicht findet, wenn man z. b. bei google die stichwörter "maiti
nepal" eingibt...
abschliessend noch eine bemerkung zu häufig genannten argumenten, weshalb menschen glauben, nicht helfen zu können:::
"ich habe selbst zuwenig geld"
"meine hilfe wäre nur ein tropfen auf den heissen stein und bewirkt sowieso nichts"
dazu möchte ich sagen::: wer einmal in ländern der dritten welt unterwegs war, macht die erfahrung, dass es neben unserer deutschen ...europäischen... realität noch andere realitäten gibt... das betrifft nicht nur den gewaltigen unterschied hinsichtlich der armut, sondern auch hinsichtlich der kultur... in einem land wie china wo schrift und sprache völlig anders sind als bei uns... und bei weitem nicht jeder englisch spricht (falls man es denn selbst überhaupt beherrscht) , kommt man mit all seinem erlernten nicht weit...
und wenn man die armut in ländern der dritten welt gesehen hat, dann kann man nur sagen, dass es verglichen damit bei uns keine wirkliche armut gibt. - in nepal gibt es keine soziale absicherung - keine krankenversicherung oder arbeitslosenversicherung...keine rentenversicherung. - und wenn jemand z. b. einen arbeitsunfall hat, so wie singi zuletzt auf unserer Pumori expedition, dann gibt es dort keine versicherungen, die so etwas auffangen...keine lohnfortzahlung im krankheitsfall... und wenn jemand ein krüppel ist, dann setzt er sich auf die strasse und bettelt... sogesehen ist es schon sehr beschämend, wenn in deutschland hausbesitzer, die vielleicht aufgrund der grossen belastungen, die sie sich aufhalsen, nur noch grad soviel bargeld zur verfügung haben, dass sie lebensmitel davonkaufen können, davon sprechen, dass sie "kein geld" hätten. - ich empfehle diesen menschen::: fahr nach nepal und sag das einem dortigen wirklich armen menschen ins gesicht - oder einem krüppel, der ohne beine vor dir im staub herumrutscht und dich anbettelt...

Am 06. März...
wurde mir mein Patenkind vorgestellt...
sie heisst Bishnu,
ein 14jähriges Mädchen ... und wohnt nicht nur in der
nähe der ganz hohen berge, sondern ist von nun an auch eine art
Schutzengel für mich, wenn ich wieder auf den bergen unterwegs
sein werde, denn meine expeditionen sind dieser patenschaft
gewidmet...