JustMe

oh je... aufgefallen!!! so einer lehrerin entgeht ja bekanntlich nix... und da steht das ja mit meiner angeblichen DickmannsSucht... in der tat wissen menschen, die mich sehr gut kennen, dass ich es bisweilen nach dem training liebe, kurz bei edeka (die anderen nenne ich nicht, weil sie keine Dickmanns haben) vorbeizufahren und mir dickmanns zu kaufen... diese zieh ich mir dann zuhause mit ner schönen tasse kaffee rein... und nerv meine lehrerin dabei vielleicht mit etwas ZickenZanke... ein unterrichtsfach, in dem ich ja auch 1+++ steh... und so kam es, dass ich von meiner lehrerin (die mich dauernd die klasse wiederholen lässt und scheinbar für völlig unbegabt hält – sicher nur, weil ich ihr im sandkasten schon mal mit dem schüppchen sand in die augen streu) zum geburtstag folgendes ölgemälde geschenkt bekam:

... aber
urteilt
selbst ... ist das nicht echt DIE frechheit? das is doch ausnutzen
eines AbhängigkeitsVerhältnisses... oder missbrauch eines
SchutzbefohlenenVerhältnisses – ich trau mich doch gar nix
zu
sagen... sonst komm
ich ja nie in die nächste klasse... wenn ich mal gross bin, werd
ich aber auch
lehrer... und dann zeig ichs meiner lehrerin aber mal richtig... (und
den
politikern gleich mit ...)
unter drei (mir zumindest bewussten) aspekten hätte mein dasein wohl einen völlig anderen verlauf nehmen können, als es letztlich der fall war: da ich schon immer ein grosser motorradfan war, hätte MotorradFahren vermutlich zu anderen schwerpunkten geführt, wenn meine lebensgefährtin auch eine begeisterte MotorradFahrerin gewesen wäre - desgleichen wenn, sie ähnlich sportbegeistert gewesen wäre wie ich - und zuletzt ... wenn wir kinder gehabt hätten. - sicher kann es im leben unerwartete wenden geben... und warum letztlich alles so gekommen ist, wie es heute ist, weiss ich auch nicht so genau. im nachhinein kommt es einem logisch und beinahe zwangsläufig vor, aber wenn man die eigene zukunft vorher sagen sollte, dann steht man ziemlich hilflos da. - jedenfalls hätte ich mit 20 einige dinge für unmöglich gehalten, die dann später "einfach so" gekommen sind... dabei spielt sicher das soziale umfeld eine rolle (gene sicher auch -haha)ha - und eben freiräume, die ich nutzen konnte ... einhergehend mit persönlicher entwicklung, fähigkeiten und veränderung...

... ich weiss, dass das bisher alles ziemlich unbestimmt klingt... und so will ich mal herausstellen, was übergreifend in meinem leben die wohl grösste rolle spielt:
sport ist mein leben
- und schon lange bevor der begriff "outdoorer" eingedeutscht wurde, habe ich mich als "DraussenMensch" gesehen. - mein leben wurde entscheidend durch sport geprägt. - das zieht sich wie ein roter faden durch... von der kindheit bis zum heutigen tag. - und da komm ich wieder auf die oben genannten punkte zurück::: wenn ich von anfang an noch intensiver motorrad gefahren wäre... wäre der freiraum für den sport kleiner gewesen... ebenso, wenn kinder da gewesen wären (wenn wir kinder gehabt hätten, hätte ich auch was von ihnen haben wollen - und sie von mir haben können sollen)... und wie alles gekommen wäre, wenn ich eine partnerin gehabt hätte, die dem sport ebenso verbunden gewesen wäre wie ich, das weiss man nicht. - ob wir beide dann in den ausdauersport gerutscht wären - oder zum bergsteigen gekommen wären??? - wer weiss... und so sind natürlich auch das nur hirngespinste ...vorstellungen. - insofern habe ich sehr bewusst geschrieben: aspekte, die mein leben h ä t t e n anders verlaufen lassen k ö n n e n (aber n i c h t zwangsläufig h ä t t e n anders verlaufen lassen m ü s s e n)...

... nun wärs ja ziemlich langweilig, meine sportlichen aktivitäten alle hier aufzulisten... und letztlich fliesst in das, was ich zur umsetzung meiner heutigen sportlichen ziele benötige, irgendwie von allem, was ich davor gemacht habe, ein bisschen was ein - so gesehen hatte alles seinen sinn. - also stell ich am besten mal vor, wo meine kondition für die ganz hohen berge heutzutage herkommt... natürlich nicht ausschliesslich vom wandern im SWF - das würde bei weitem nicht ausreichen. - seit ca. 13 jahren trainiere ich nun auf dem rad und die 13 jahre davor habe ich ziemlich intensiv langlauf betrieben. - damit ist eine grundlage und BasisAusdauer angelegt, die mir für die unternehmungen in den hohen bergen zugute kommt und ganz sicher von zentraler bedeutung ist. - je höher die berge sind, um so bedeutender der aspket der ausdauer. - heutzutage trainiere ich überwiegend auf dem rennrad. anfangs bin ich auch noch MTB gefahren... aber das letzte MTB, ein principia Mac B, hab ich dann später SJ geschenkt, als sie ins alter kam, dass ihr kinderrad zu klein wurde. - ich stell euch mal ein paar meiner rollender (mich)quälgeister vor:::
n rennrad hab ich schon als jugendlicher gehabt... und dann als student hab ich mir dann mal ein wirklich hochwertiges (leider auch sehr teueres) geholt... ProfiStandard - ein Basso. - damals hab ich mit dem verkäufer, ein kleiner radhändler in der gegend, im hinterzimmer gesessen und mit ihm über die anbauteile verhandelt... war für mich als student ein teurer spass... gemessen allerdings daran, was heut ein top-rennrad kostet... nach der DM-Euro-umstellung fast 1:1 - nicht ganz... aber sicher etwa 80% des DM-preises in euro (und das ist nicht nur mit technischem fortschritt zu erklären). - die rennräder waren auch damals schon gut...

neben meinem rennrad habe ich seit jahren auch ein liegerad... angefangen hat es mit nem zephyr tieflieger... das hatte ich mir unbedingt in den kopf gesetzt und ich musste über ein jahr warten, bis der rahmen dann tatsächlich in der ersten kleinserie gefertigt werden konnte... komplettieren musste ich es selbst, was ich eigentlich nicht wollte, da ich meine wenige zeit lieber anders investiere ... später folgte dann ein optima stinger...

neben diesen beiden rädern hab ich meist noch ein altes klapprad gehabt... das stand dann immer draussen und diente nur zum einkaufen. am RRZ kann man ein gutes rad ja net stehn lassen. - die gefahr, dass es gestohlen wird ist zu gross... ist mir auch einmal mit einem guten MTB passiert... desweiteren hatte ich auch mal ein birdy faltrad - eigens für die fahrt zur arbeit...

wenn ich schon mit dem rad zur arbeit fahr, dann wenigstens mit nem guten... auf dem ollen klapprad, was ja überdies auch noch dreckig war ... und man sich dran versauen konnte...machte das keinen spass. - war ziemlich verrostet, das teil. - vor allem lenker, sattelstütze, felgen, tretkrubeln und felgenbremse. - und die kette war so ne mischung aus rost und kettenschmiere. - n unfall hatte ich mit dem teil auch mal... da hat mich beim linksabbiegen ein autofahrer am lenker erwischt und in die luft gewirbelt... ist aber gut gegangen... und ich hatte schon auch ne menge glück. - war Stop&GoVerkehr und ich kam mit dem kopf vor dem linken vorderreifen des nachfolgenden autos zu liegen, dessen fahrer hervorragend reagiert hatte. - wäre der schneller gewesen oder hätt er schlecht reagiert, wäre er über meinen kopf gefahren und ich würde heute diese zeilen hier nicht schreiben. da fährt man über 100.000 km auf dem rennrad und verunglückt mit nem GammelKlapprad auf der fahrt zum einkaufen... zum glück hatte ich verkehrstechnisch alles richtig gemacht - und das rad war zwar alt und verrostet, aber trotzdem verkehrssicher ... gab auch n haufen zeugen für den unfall ... trotzdem kam die versicherung mit ziemlich abstrusen forderungen von irgendwelchen nachweisen... und stellte sich - wie versicherungen nun mal meist so sind, wenn sie mal was zahlen sollen - ziemlich dämlich an ...das war das bisher einzige mal in meinem leben, dass ich n anwalt brauchte... (und ich könnte bei dieser gelegenheit noch kurz etwas anderes erwähnen, was mich auch sehr kennzeichnet: ich bin kein materialist. geld oder materieller besitz können mich nicht beeindrucken. und wenn mich "etwas" innerhalb allerkürzester zeit auf "180" bringen kann, dann sind es banker und versicherungsvertreter. dann nämlich, wenn dieselben versuchen, mich zu verarschen, was sie ja meist tun. und dann haben sie gute chancen schon innerhalb der ersten 5 min eines gesprächs (wenn ich es überhaupt zum gespräch kommen lasse) eine verbale "rechte gerade" einzufangen. ansonsten bin ich ein sehr geduldiger und friedfertiger mensch. kinder bspw. konnten - und könnten - mich - ganz im gegensatz zu erwachsenen - niemals nerven)...

das birdy hätte ich wohl auch heute noch...ist an sich ein tolles teil... aber was mich sehr gestört hat::: in der version "blue" hatte es ketten- und nabenschaltung... und das Nabengetriebe hatte beim antreten derart viel spiel, dass es mich genervt hat. da war ich vielleicht vom rennrad etwas verwöhnt... durch die excellente dura-ace-schaltung... da kam das birdy natürlich nicht ganz mit... jedenfalls hab ichs dann abgegeben... zur zeit steht noch ein normales klapprad bereit, mit dem LG gern auch mal fährt... es gehört ihr...
mein haupttrainingsgerät war lange zeit ein principia rsl - damit bin ich über 100.000 km geradelt...

und habs dann durch ein canyon abgelöst...

einer der grössten fehler meines lebens. aber das ist ein andere geschichte. aufgrund des gabelrückrufs der firma canyon - und dass sie dafür mein rad mehere wochen brauchten - ich es aber fürs tägliche training für die GII-expedition dringendst selbst brauchte - war ich gezwungen, mir temporär ein neues rad zu holen. aufgrund der bis dahin schlechten erfahrungen mit carbon war dies wieder ein rennrad mit alu-rahmen: ein storck secenario pro. - ein tolles rad mal wieder, das ich aber leider bei einem unfall im alter von nicht mal einem jahr zerlegt...

danach nutzte ich dann zwangsweise das canyon f10 weiter - und bin nun seit noch nicht allzu langer zeit stolzer besitzer eines storck fenomalist - ein tolles rad. wiegt so gut wie nix. fährt sich klasse - ist wendig - und dabei supersteif...

mein motto ist diesbzgl. übrigens: mein rennrad muss superleicht sein, damits dann mit dem dreck, den ich nur selten abspachtel, wenigstens noch leicht ist ;-)))
ach so... so n beach cruiser hatte ich auch mal... hat mir ganz gut gefallen - so zum lockeren rumkutschieren... aber wie so oft bei rädern, zeigen sich die probleme erst im laufe der zeit...und bei diesem optisch schönen bike war das zum einen die fehlende gangschaltung...einhergehend mit einem ziemlich schweren gewicht - sprich::: war n haufen eisenschrott, den man da zu bewegen hatte... im wahrsten sinne des wortes, denn nicht zuletzt liess die qualität doch etwas zu wünschen übrig... der lack war wohl eher nur ne AlibiSchicht, so dünn war der aufgetragen... und die schutzblechstreben waren gepresstes blech, was nach nur ein oder zweimaliger regenfahrt zu rosten beliebte... ebenso die verchromte SpringerGabel. - machte mir also keinen sonderlichen spass. - zu der zeit kam erstmals so ne 12GangNabenschaltung auf den markt... das war natürlich was für mich - aber erstens wog das teil so um die ca. 2 kg, und zum anderen verdarb mir die mindere qualität des gesamten bikes doch etwas den spass am umbau... und so begab es sich, dass sich unsere wege trennten...

... so, nun kenn ihr mich auch mal (ein bisschen zumindest -hahaha)... noch fragen???